Hitchhiker

Samstag, 17. Mai 2008 |  Autor: Karsten

Axel hat einen Artikel geschrieben, in dem er zum Berichten über Tramperlebnisse aufruft. Ich habe dort schon meinen Senf abgegeben, aber da ich dort nicht solitär die Kommentarseite vollmüllen will, hier noch ein wenig mehr…

Ich bin irgendwann zum offensiven Trampen übergegangen. Da man sich meistens eh von Raststätte zu Raststätte zu Autobahnauffahrt gehangelt hat, da ja nie jemand direkt zu deinem Wunschziel gefahren ist, bin ich dazu übergegangen die Leute in den Autobahnabfertigungslokalen direkt anzusprechen. “Fahren Sie ev. heute noch nach X..?”. Hat meistens super geklappt, a.) konnte ich mir selbst die Leute aussuchen und b.) haben mich wiederholt Menschen mitgenommen die meinten: “Normalerweise nehmen wir ja nie Tramper mit, aber Sie waren so nett…”.
Bei einer meiner letzten Touren, habe das alles jetzt auch schon eine Weile nicht mehr gemacht, war ich mit meiner damaligen Freundin auf dem Weg nach Berlin. Seinerzeit war ich Mechaniker in einer Taxibude und erspähte auf einem Raststättenparkplatz eine unserer Droschken. Also rein ins Speiselokal und siehe da, Petra, eine unserer Stammfahrerinnen, sass dort mit ihrem Freund. Hat uns sofort zur Mitfahrt eingeladen. Ihr Freund war nicht begeistert. War uns egal.

Um Hitchhiker ganz anderer Art geht es in diesem, schön altmodischem Textadventure. Gab einen lesenswerten Artikel in Telepolis dazu.

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Thema: Allgemein

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Ein Kommentar

  1. Offensichtlich haben nicht so viele Leute Erfahrung mit dem Trampen, meine geliebte Ehefrau hat das zum Beispiel nie gemacht. Meine drei langen Tramptouren sind beim Grand Mamamouchi beschrieben und mein damaliger Partner hat seine Sicht der Dinge beigesteuert.

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