Fortsetzung

Dienstag, 18. Dezember 2007 |  Autor: Karsten

…./ Milliarderos stampfte aufgeregt aber ratlos in seinem 230qm Büro auf und ab. Das heisst er versuchte laut aufzustampfen, aber das dabei entstehende Geräusch wurde von dem knietiefen Flusenteppich, den ihn sein schweitzer Innenarchitekt aufgeschwatzt hatte, erfolgreich gedämpft. “So ein Kahn mit schlapp 248.528 Bruttoregistertonnen kann doch nicht so mir nichts, dir nichts verschwinden!” brüllte er seinen Chief of security, Exgeheimdienstler Wladimir Sagnickski an. Dieser guckte mindestens genauso ratlos aus der Wäsche wie der Rest der Runde. “Aber Popos, wie du weisst ist unser Satellit nur dreimal am Tag ungefähr in der Gegend. Das letzte mal haben wir die Goldzahn in der Nähe von Saint-Denis de la Reunion gesehen, vor etwa zwei Tagen. Geografische Lage etwa 20°53′ Süd, 55°33′ Ost. Wir haben bei den Franzosen schon angefragt, aber das sind ja sowas von bornierte Arschlöcher. Die helfen uns einfach nicht.”

Fortsetzung folgt…

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Thema: Allgemein

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Ein Kommentar

  1. [...] ../ Der erste Kommandant der Jaqueline Goldzahn, Hank Williams, wurde durch einen Fusstritt in die Rippen unsanft geweckt. Der Treter war kein Geringerer als der Kapitän El Capitano. “Steh auf du abgefüllte Amphore, es gibt Arbeit zu tun.” Hank schüttelte sich, ihm war zum kotzen. “Wenigstens Chance auf einen Kaffee bevor ich anfange, El?” “In einer halben Stunde in der Messe.” gab El ihm die Chance. Die Messe der Jaqueline Goldzahn hatte nichts mit den spartanisch eingerichteten und engen Mannschaftsquartieren vergangener Schiffsgenerationen zu tun. Eher wäre die Bezeichnung ‘Speisesaal erster Klasse’ angebracht. Teppiche, die qualitativ fast an die in Milliarderoses Büro erinnerten. Kein Wunder, der gleiche schweitzer Innenarchitekt durfte sich hier austoben. Echte Ölgemälde mit klassischen Seeschlachtmotiven im ganzen Saal verteilt. Tische aus weisssem Kohlefaser, Laserkronleuchter, hier wurden weder Mittel, noch Mühen und auch keine Geschmacklosigkeit ausgelassen. Der Chef wollte es so. Capitano fand Hank an einem der Tische an der Backbordwand. Er sah ein wenig grün ums Gesicht aus, aber der Kapitän ignorierte das mit professioneller Gleichmütigkeit. “Wir müssen heute mittag noch ablegen, Kurs Süd-Süd-Ost. Die Gelegenheit ist günstig, schlechtes Wetter zieht auf. Du weisst, die Russen sind uns immer noch auf den Fersen und von den Franzosen kann man nicht wirklich viel erwarten. Und lass die Finger von dem südinischen Ganja solange wir noch auf der Flucht sind, verstanden.” [...]

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