Beiträge vom » Dezember, 2007 «

Ein frohes neues Jahr an alle!

Montag, 31. Dezember 2007 | Autor: Karsten

Immer wenn wir auf Hannas tolle Wohnung und ihre Viecher aufpassen ist es ein weiterer Sargnagel in unserer  Beziehung. Diesesmal wars wohl der Letzte. Danke!  Dieses war auch mein letzter Artikel in diesem Blog.

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Schöne Bescherung

Donnerstag, 27. Dezember 2007 | Autor: Karsten

Habe heute die ganze Nacht ein Zwiegespräch mit unserem neu entdecktem Schimmel im Wohnzimmer gehalten. Nein, kein Pferd, ein Pilz! Jedenfalls hat er sich so einfach nicht zur Aufgabe bewegen lassen. Kein Auge zugetan. Hausverwaltung alarmiert, aber die sehens gelassen. Werde bei meinen Mietzahlung ähnliche Gelassenheit an den Tag legen. Ich will dem Pilz ja mit Feuer, Schwert und Gift zu Leibe rücken, aber die beste Frau von allen erklärt die Wohnung schlicht für unbewohnbar. Der Anfang vom Ende? Na dann guten Rutsch!

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Für eine Handvoll Dollar

Dienstag, 25. Dezember 2007 | Autor: Karsten

Wir sind zwar bekennende Weihnachtsmuffel, aber das Fest der Feste hat auch so seine guten Seiten. Ich, die beste Frau…. eher weniger, finde es total prima daß das ganze Land (naja fast das ganze Land) Ferien macht und man fast schon gezwungen ist auf dem Sofa liegen zu bleiben und sich komische Filme anzusehen. Die besten Filme aller Zeiten. Ich geniesse das total!!! Also Musik, Bilder, Schauspieler die man schon sooo lange kennt, aber sorry Leute – manchmal brauch ich das.
Demnächst wieder mit intelligenterem Content, frohes Fest an alle!

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Fortsetzung No.4

Sonntag, 23. Dezember 2007 | Autor: Karsten

../ Auf der Brücke der Jaquelin Goldzahn sah es natürlich utopischer aus als in der Zentrale des neuesten französischen Atomkraftwerks. Alles was nicht normales Fenster war mit modernster, tollster Computertechnik vollgestopft. Ein multimediales Paradies für Geeks. Von diesen Computerverrückten waren dort auch ein halbes Dutzend angestellt und es waren sie, die das Schiff weitensgehend bedienten. Da Saint-Denis de la Reunion im Norden der Insel liegt sahen die Befehle ungefähr so aus:
:>Leinen los;
:>Lotse –help;
:>Lotse –23° Backbord halbe Kraft;
:>Lotse –Cancel;
:>Lotse –32° Backbord viertel Kraft;

Da das, unbestritten fortschrittlichste Computersystem daß je auf einem zivilen Schiff eingesetzt wurde, von deutschen in Deutsch (weitensgehend) programmiert wurde, hatten die Steuermänner und Computergeeks, die zum grössten Teil aus Indien und den Phillipinen angeheuert wurden, so manches mal ihre liebe Not damit.
Hank Wiliams stand als erster Steuerman aber immer noch an einem großen Steuerrad aus tropischem Holz. Von Computern wusste er nicht allzu viel.
Kapitän Capitano richtete sein Wort an die Brückenbesatzung: “So Leute, ihr wisst, die Lage ist ein wenig heikel. Wir werden um Madagaskar rumsegeln und versuchen Mozambique zu erreichen, wahrscheinlich Pemba. Wir werden dort nicht anlegen können, dafür ist dieser Pott einfach zu groß, aber draussen Ankern ist OK, habe ich mit den lokalen Behörden schon abgekaspert. Ansonsten will ich daß jeder, wie gewohnt, seine Arbeit tut. Wir werden ein wenig raues Wetter auf dem Weg haben, aber das kommt uns nur zu recht. So, das wärs! An die Arbeit.”

 

 

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Keine Antwort ist auch eine!

Freitag, 21. Dezember 2007 | Autor: Karsten

Was mich so langsam betrübt ist daß ich hier nicht nur auf weiter Flur alleine schreibe, es gibt auch so gut wie keine Resonanz. Mir wäre ein kurzes “Hör auf mit dem Gewäsch” noch 1000mal lieber als Schweigen im Walde. So, ich versuchs noch ein bis zwei Wochen, dann stelle ich die Schreibe selber ein und kritzele meine Gedanken in ein Heftchen. Dann kann Axel von mir aus auch den Laden dicht machen.

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Was bin ich?

Freitag, 21. Dezember 2007 | Autor: Karsten

Fällt mir immerwieder auf das Menschen, gerade die die ich näher kenne, mich unterschätzen. Ich tue allerdings auch nicht allzuviel dazu ihre Zweifel zu zerstreuen.

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Fortsetzung No.3

Freitag, 21. Dezember 2007 | Autor: Karsten

../ Der erste Kommandant der Jaqueline Goldzahn, Hank Williams, wurde durch einen Fusstritt in die Rippen unsanft geweckt. Der Treter war kein Geringerer als der Kapitän El Capitano. “Steh auf du abgefüllte Amphore, es gibt Arbeit zu tun.” Hank schüttelte sich, ihm war zum kotzen. “Wenigstens Chance auf einen Kaffee bevor ich anfange, El?”
“In einer halben Stunde in der Messe.” gab El ihm die Chance.
Die Messe der Jaqueline Goldzahn hatte nichts mit den spartanisch eingerichteten und engen Mannschaftsquartieren vergangener Schiffsgenerationen zu tun. Eher wäre die Bezeichnung ‘Speisesaal erster Klasse’ angebracht. Teppiche, die qualitativ fast an die in Milliarderoses Büro erinnerten. Kein Wunder, der gleiche schweitzer Innenarchitekt durfte sich hier austoben. Echte Ölgemälde mit klassischen Seeschlachtmotiven im ganzen Saal verteilt. Tische aus weissem Kohlefaser, Laserkronleuchter, hier wurden weder Mittel, noch Mühen und auch keine Geschmacklosigkeit ausgelassen. Der Chef wollte es so.
Capitano fand Hank an einem der Tische an der Backbordwand. Er sah ein wenig grün ums Gesicht aus, aber der Kapitän ignorierte das mit professioneller Gleichmütigkeit. “Wir müssen heute mittag noch ablegen, Kurs Süd-Süd-West. Die Gelegenheit ist günstig, schlechtes Wetter zieht auf. Du weisst, die Russen sind uns immer noch auf den Fersen und von den Franzosen kann man nicht wirklich viel erwarten. Und lass die Finger von dem südindischen Ganja solange wir noch auf der Flucht sind, verstanden.”

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Nachrichtenüberblick aus dem Tollhaus von Politik und Verwaltung

Freitag, 21. Dezember 2007 | Autor: Karsten

Ist ja mal wieder was los bei den Doofen und Fehlgeleiteten. Das Bundesverfassungsgericht befindet die jetzige Form der Jobcentren für verfassungswidrig und gibt ihnen immerhin drei Jahre Zeit zur Neuordnung. Witzig zu beobachten wie alle verantwortlich Beteiligten sich zu bemerken beeilten daß das Urteil ja schon fast erwartet kam und im wesentlichen ja garnicht so schlimm wäre. Pfeifen im Walde oder ein deutliches “Uns doch egal was mit denen da unten passiert”? Für mich heisst das nur drei weitere Jahre in denen die Betroffenen, ausser gelegentlicher Schikane, nichts gutes von dem Verein erwarten können, bei dem sie jetzt Kunde genannt werden. Dat sind mir ein paar Kunden. Frohlockt, wieder ein paar Millionen Volkskapital unrentabel versenkt. Dieses Land ist nicht arm, das Geld taucht nur immer in den falschen Tümpeln auf.
In diese Kerbe passt auch ganz schön was ich heute über Dr. Billy Baypack in der TP lesen konnte. Die GEZ beschafft sich also Adressen wahllos von dubiosen Adressenhändlern. Die sind also schon so vergeifert auf jede neue Adresse eines potentiellen Schwarzsehers, daß sie vor nichts mehr zurückzuschrecken scheinen. Frage mich wann sie morgens um vier mit Kanone und Ledermantel vor meiner Tür stehen. Habt ihr euch schonmal Gedanken gemacht was so eine Adressliste kostet (ach ne, sorry – es waren ja wohl die hier) und ob die GEZ vielleicht nicht doch den Auftrag hat das vom Volke ergaunerte Geld in die Qualitätssicherung der Öffentlichen zu stecken. Da gibt es noch jede Menge Bedarf Herr Kerner.

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Sieht nach Nachtwache aus

Mittwoch, 19. Dezember 2007 | Autor: Karsten

Die beste Frau von allen schläft den Schlaf der Gerechten, hoffe ich, muss ja auch immer saufrüh raus die Ärmste. Bella dagegen ist gerade im Fellwechsel und hat sich just vor ungefähr 1,5 Stunden entschieden daß sie genug Unterfell eingeatmet hat und ihr jetzt schlecht ist. Sie schlabbert alle Hundehaare vom Fussboden auf. Ich war mit ihr unten und sie hat ne halbe Wiese abgegrast. Dann hat sie die Bude vollgespien, die alte Kotzkanne. Jetzt sitzt sie neben mir, quiekt wie ein abgestochenes Pferd, schlabbert wie ein Leguan und an Schlaf ist nicht zu denken. NO REST FOR THE WICKED!
Kann ich mir ja noch mit Jojos Weihnachtsquiz die Zeit vertreiben, super aber knifflig. Einsendeschluss ist heute 20:00 Uhr, also eilig, falls irgendwer noch eine Idee hat.

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Fundstücke (neu)

Dienstag, 18. Dezember 2007 | Autor: Karsten

Was gibt es schöneres zur Saison als einen hübschhässlichen selbstgestrickten Pullover:

pullover.jpg

Wer sich selbst das stricken noch nie zugetraut hat, keine Geduld oder vielleicht zwei linke Hände hat – euch kann geholfen werden. Klick und strick sozusagen. Viel Spaß!
Weniger feierlich: Olaf Scholz kam auf die grandiose Idee krankenhausbettlägerigen HartzIV Empfängern das Kostgeld zu streichen.
Sozialdemokratie, quo vadis? Aber da wir ja, wie es einige Blätter meldeten, ab nächstes Jahr alle 700 Glocken mehr in der Tasche haben wird sich das vielleicht noch verschmerzen lassen.
Ich verbleibe zuversichtlich.

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