Gegen 10 uhr aufgestanden, im Halbschlaf Kaffee gemacht und dann …. alle 40 Sekunden ein eindringliches kurzes Doppelpiepen. Zum Computer geschlichen und erst mal gelesen was Hannaxel und die Anderen aus Kleinbloggersdorf so schreiben. Da ich ja erst seit sehr kurzer Zeit hier verkehre, was ich dem Axel zu verdanken habe lese ich natürlich auch Seiten die die Anderen wieder so lesen. Manchmal werd ich nachdenklich, wie zum Beispiel über den Aufruf von MC Winkel dessen Blog zu meiner morgentlichen Lektüre gehört. Ich finde diese Solidarität die der Küchenhure entgegengebracht wird einfach Klasse!
neuen Kaffee gemacht….. und wieder dieses Piepen! Es ist nicht zu orten woher es kommt (…vielleicht doch nen Termin beim Ohrenarzt?!). Am lautesten ist es in der Küche. Also zurück zum Schreibtisch, hier ist es nicht zu hören.
Telefon klingelt, mein Exchef. Ich frage erfreut “na wie gehts?” (wenn ich das frage will ich das auch wissen) er: “geht so”. Jetzt war es wieder soweit (er ist ein Bayer) ich überlege ob ich frage was los ist.(da fällt mir doch ein, das die leute sagen wessichefs jammern immer). Also lenke ich das Gespräch auf die Schaufenstergestaltung seines Geschäfts, welches ein ziemlich grosser Papierladen ist, einen Link setze ich hier nicht, weil die webseite genauso ungepflegt ist wie die Fenster. Dann erzählt er mir, das er jetzt zwei Lehrlinge hat und die eine hat er kurz vor Beendigung der Lehre übernommen, da der alte Betrieb pleite ging und das Mädel somit ohne Abschluss dagestanden hätte.Schon ein guter Kerl der Bayer und so solidarisch. Ich hoffe es wird ihm gedankt. Hatte eigentlich überlegt von den sieben Schaufenstern eines in eigener Sache zu nutzen um Kurse für eine Papierprägetechnik

anzubieten und vielleicht die Geschichte des Papieres zu beschreiben. Hab ich während des Gespräches erst mal verworfen.
Jetzt gehe ich auf die Suche nach dem Ursprung dieses Gepiepses, was mich langsam zur Weissglut bringt. Die Anlage ist es nicht, Kühlkombination, Grill und Mikrowelle auch nicht. Stehe ich beim Grill hört es sich an als kommts von der Anlage und umgekehrt.
Wieder werde ich unterbrochen durchs Telefon, meine Freundin Hanna (das Gegenstück zu Axel.so.) erzählt mir, das wir jetzt in die Metro einkaufen gehen können und wie immer landen wir dann bei unserem Lieblingsthema! Pflanzen! Diesmal gings um die fette Henne (nee nicht um mich)

die nächstes Jahr auf der Dachterasse ihr Zuhause haben soll! ….und dann erkenne ich endlich das Hanna schwer krank ist! Sie erzählte mir, das die Zwiebeln gekommen sind.
Lilazwiebelpflanzenkrankheit (noch nicht therapierbar)
Anzeichen: – Internetrecherchen drehen sich nur um Zwiebelpflanzen, aus keinem Pflanzenmarkt kommen die Betroffenen unter einem Kilo Blumenzwiebeln wieder heraus, was sich bei dem Angebot in den Supermärkten fortsetzt. 80% der Zeit auf der Dachterrasse dreht sich um lilablumenzwiebeln, was jedemal überraschend ist.
Folgen: – irgendwann ist kein Platz mehr auf der Terasse zum sitzen (hat mein Papa schon vor zwei Jahren prophezeit) und das vereinsamt.
In diesem Fall zeig ich mich solidarisch und bekomme die Gelbzwiebelkrankheit und das H`s Krankeit schon so fortgeschritten ist macht da garnichts weil unser balkon um vieles kleiner ist als ihre Terasse.
Beim Kartoffelschälen entdecke ich einen kleinen roten Kasten in der Küche unterm Tisch, der stand gestern noch nicht da. Ich öffne ihn und der Verursacher meines vermeintlichen Tinitus ward gefunden. Hannaxel haben uns Ihre alte Telefonstation vermacht und die weint jetzt weil sie keinen Anschluss findet. Hab ihr erstmal die Akkus weggenommen und
“nu iss Ruhe.”